Supervision         Georg Tobien

 (DGSv)                      Diplom - Pädagoge

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Vita


- Studium der Erziehungswissenschaften, Philosophie, 

  Soziologie und Psychologie an der Freien Universität 

  Berlin (FUB); Abschluss: Dipl.-Pädagoge

- Wissenschaftliche Arbeit am b.i.k. - Beratung-

  Information-Kontakt, Forschungseinrichtung der 

  Freien Universität Berlin

- Wissenschaftliche Arbeit unter Prof.Dr.J.Körner 

  (Psychoanalytische Pädagogik, 

  Forschungsprojekt: Jugendkriminalität)

- Forschungsschwerpunkt: Untersuchung 

  von Brokenhome-Familien, Einelternteilfamilien, 

  Patchwork-Familien aus soziologischen,  

  systemtheoretischen, psychoanalytischen und 

  ethnoanalytischen Perspektiven

- Weiterbildung am Institut für Psychotherapie Berlin 

  (1999 - 2013 ), analytische Praxis für Kinder- und 

  Jugendliche (2000 - 2013) 

- Projektleitung „Intensivstraftäter“ im Bezirk Berlin-Wedding/

  Tiergarten

- Leiter des Clearing/Kriseninterventionsprojektes 

  bei "Prolog" in der Region Berlin-Wedding

- Gründer & leitender Gesellschafter der „PASO - 

  Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalytische 

  Sozialarbeit (GbR)“,  freier Träger der Jugendhilfe und 

  Fortbildung für Fachkräfte der Jugendhilfe

- Gerichtlicher Verfahrensbeistand, Vormund / 

  Einzelpfleger für Minderjährige

- Freier Dozent

- Weiterbildung zum analytisch-

  systemischen Supervisor am EZI Berlin (DGSv).



Auf der Grundlage meines psychoanalytisch-systemtheoretisch orientierten Studiums der Erziehungswissenschaft, der Philosophie, Soziologie und Psychologie sowie einer psychoanalytischen Weiterbildung und Lehranalyse bin ich seit über 20 Jahren freiberuflich in verschiedenen Feldern tätig:


Nach meiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Freien Universität Berlin widmete ich mich der Arbeit im „Feld“ mit Kindern, Jugendlichen und Familien in Krisen. Es galt mit ihnen deren Krisen bewältigen zu lernen, um wieder handlungsfähig zu werden. Mein Ziel war es mit anderen Menschen Bestehendes in Frage zu stellen, Ressourcen wahrzunehmen und neue Wege zu beschreiten.


In der Supervision verstehe ich mich im ethnologischen Sinne als einen „teilnehmenden Beobachter“, der mit Ihnen Ihr Arbeitsfeld erkunden und in seinen Beziehungen, Aufgaben und Erwartungen verstehen lernen will. Ziel ist es über Sie Ihren Kontext kennen zu lernen, in ihre Welt einzutauchen und Ihnen bzw. Ihrer Institution oder Firma Unverständliches, Hinderliches und Störendes bei den Arbeitsprozessen verständlich werden zu lassen um "Reibungsverluste", Enttäuschungen und Defizite zu mindern.


Die Supervision soll Ihnen einen Raum zum Denken, Fühlen und für Ihre Kreativität bieten, sozusagen Ihre Werkstatt für neue Entwicklungen sein. 

In diesem geschützten "Raum" sollen Sie Ihre Ideen, mögliche Ängste, Unsicherheiten, unsichere, da neue Ideen mit dem Ziel äußern, ausdrücken und durchspielen können um Konflikte zu lösen und abgesicherte Entscheidungen treffen zu können. Es geht stets um das "Neue", das "Fremde", die Herausforderung neue Gebiete erschließen zu wollen oder Bewährtes zu sichern.


In meiner therapeutischen und insbesondere der Tätigkeit im Bereich der Jugendhilfe habe ich eine Vielzahl von schweren Krisen, menschliche Grenzbereiche und die Vielfalt menschlicher Lebenswege kennengelernt. Diese Erfahrungen, besonders die in fremden Milieus, schulten meinen wissenschaftlichen, analytischen sowie humanistischen Blick und prägten meine Arbeit als Supervisor maßgeblich. 


Daher sehe ich in der Supervision die gemeinsame Aufgabe darin die berufliche Realität mit Ihrer subjektiven Realität, ihren Erfahrungen, Kompetenzen und Ressourcen zusammenzuführen und Sie zu einer schöpferischen, wie persönlichen Authentizität zu führen.